
Wie man den richtigen Infrarotheizer für das Badezimmer wählt
Seien wir ehrlich: Niemand möchte nach einem heißen Duschgang in ein eiskaltes Badezimmer treten – das ist einfach schockierend für den Körper. Deshalb verwenden wir Infrarotheizer mit Kurzwellenstrahlung. Im Gegensatz zu den alten Heizern, die versuchen, die gesamte Luft im Raum zu erwärmen, zielen diese Heizer direkt auf den Menschen sowie die umliegenden Oberflächen ab. Dadurch wird man sofort gewärmt – es fühlt sich an, als würde man auf einen sonnigen Morgen im Winter treten.
Die richtige Leistungswahl
Man kann nicht einfach irgendeinen Heizer nehmen und hoffen, dass alles gut geht. Wenn man einen leistungsstarken Heizer in ein kleines Badezimmer stellt, wird dieser Raum innerhalb von etwa 30 Sekunden zu einer Sauna. Für kleinere Räume (unter 4 m²) reichen Heizgeräte mit einer Leistung von etwa 400 W bis 600 W aus. Das reicht aus, um es gemütlich zu haben, ohne dass man ins Schwitzen gerät. Wenn man ein größeres Badezimmer hat (6 m² bis 10 m²), braucht man eine höhere Leistung – etwa 800 W bis 1200 W. Wenn die Leistung jedoch zu hoch ist, schaltet der Thermostat alle paar Sekunden ein und aus. Das beschleunigt den Verschleiß der Komponenten. Andererseits führt eine zu geringe Leistung dazu, dass der Heizer ununterbrochen läuft, um eine Temperatur zu erreichen, die er nicht erreichen kann. Das führt dazu, dass der Heizer schnell kaputtgeht und viel Elektrizität verschwendet wird.
Umgang mit Dampf und Spritzwasser
Badezimmer sind für elektronische Geräte eine Herausforderung. Aufgrund des Dampfs sowie gelegentlicher Spritzer können die Geräte beschädigt werden. Wir verwenden Quarzglas mit speziellen Beschichtungen, damit die Lampen den Belastungen standhalten können. Während das Gehäuse dazu dient, die Elektrik sicher und trocken zu halten, ist es das Glas selbst, das den „thermischen Schock“ aushält – also den plötzlichen Wechsel zwischen Kälte und Wärme. Da wir Kurzwelleninfrarot nutzen, dringt die Wärme direkt durch die Feuchtigkeit hindurch. Man muss nicht warten, bis sich der Raum aufgewärmt hat – sobald man den Schalter betätigt, spürt man die Wärme sofort.
Ein kurzer Hinweis zur Installation
Je höher die Leistung, desto mehr Wärme entsteht an einem Ort. Wenn man einen 1500-Watt-Heizer in eine enge Ecke stellt, muss man sicherstellen, dass die nahegelegenen Wände oder Armaturen dieser Hitze standhalten können. Überprüfen Sie außerdem die Last des Stromkreises. Wenn man mehrere Hochleistungs-Lampen an derselben Leitung anschließt, könnte es passieren, dass der Schalter auslöst, genau dann, wenn man die Wärme am meisten benötigt. Es ist besser, die Verkabelung bereits jetzt zu überprüfen, anstatt später im Dunkeln zu frieren.